• 07.11.2026

REGIO-TALENTS UNTERLIEGEN GEGEN FRANKENBERG

Einen eher schwierigen Abend erlebten die Talents BonnRhöndorf am 5. Spieltag der Regionalliga West. Gegen die weiterhin ungeschlagenen Frauen des DJK Frankenberg setzte es nach einer schwachen ersten Halbzeit eine verdiente 64:75-Niederlage (15:20, 15:25, 16:15, 18:15). Ein Comeback-Versuch im letzten Viertel scheiterte. DAS Highlight aus BonnRhöndorfer Sicht war aber das spektakuläre Debüt der gerade erst 14 Jahre alt gewordenen Rebecca Maria Trusca, die sich gleich mit 17 Punkten und diversen Blocks zur Topscorerin ihres Teams avancierte. 

Die Talents legten vor allem in Gestalt von Laura Brand zum Auftakt los wie die Feuerwehr. Die Dreierspezialistin traf in den ersten Minuten aus allen möglichen und unmöglichen Lagen und hatte ihr Team schnell mit drei Dreiern zu einer 11:6-Führung (3. Minute) verholfen. Doch dann griff die starke Defense der Gäste immer besser. Die Talents begannen zunehmend die Bälle zu verlieren, ließen aber auch den einen oder anderen Korbleger liegen. So folgte ein 14:0-Lauf der DJK, dem die Talents für den Rest der Partie hinterherlaufen sollten (15:20, 10. Minute). 

Im zweiten Viertel baute Frankenberg seine Führung kontinuierlich aus. Die Talents hatten gegen die langen Gäste weiterhin große Probleme zu scoren. Von außen ging seit der Brand-Serie zum Auftakt nun gar nichts mehr und innen machte Frankenberg die Zone dicht. Auf der anderen Seite des Feldes bekamen die Hausherrinnen ihre Defense einfach nicht in den Griff und auch das Reboundduell ging klar verloren. Trotz sieben Punkten von Marie Kleinert enteilten die Gäste bis auf 28:44 (18. Minute). Zur Halbzeit stand schließlich ein 30:45-Rückstand auf der Anzeigetafel. 

Nach der Pause legten die Frankenbergerinnen zunächst von der Freiwurflinie zur höchsten Führung im Spiel nach (30:48, 22. Minute). Ab hier begannen die Talents, den Vorsprung dank Emily Scheibinger und Kleinert Stück für Stück abzuknabbern, da die Offensive der Gäste minutenlang brach lag (40:50, 27. Minute). Noch immer litt das Talents-Spiel allerdings unter der schlechten Dreierquote, die eine weitere Verkürzung des Rückstands verhinderte. Es kam, wie es kommen musste: Frankenberg begann wieder zu scoren und setzte sich auch noch per Buzzerbeater erneut ab (46:60, 30. Minute).

Danach plätscherte das Spiel so dahin. Die Teams wechselten sich mit dem Scoring ab, wobei sich vor allem Trusca mit sieben Zählern allein im Schlussabschnitt hervortat. Mit noch gut sechs Minuten zu spielen lagen die Gäste komfortabel mit 69:52 in Front und hatten die Sache vermeintlich im Griff, als plötzlich die Gastgeberinnen binnen 28 Sekunden sieben Zähler machten. Scheibinger beendete die Dreierflaute und Paulina Holbach staubte nach Turnovern zweimal ab. Schon stand es nur noch 59:69 und die Gastgeberinnen witterten noch einmal Morgenluft. Ein Disruptive Foul führte zu Freiwürfen für Trusca und Ballbesitz, Frankenberg schien die Nerven zu verlieren. Wenige Augenblicke später stand es nur noch 64:69 (36. Minute) und die Partie war plötzlich wieder offen. 

Nun spielten die Gäste aber ihre Routine aus, während es die Talents waren, die ihre Nerven leider nicht im Griff behielten. Die DJK-Frauen machten nun auf beiden Seiten des Feldes die entscheidenden Plays und ließen in den restlichen gut vier Minuten keine Talents-Punkte mehr zu. 

Es spielten:

Bokodi, Bajramovic (4 Punkte), Scheibinger (9/ 1 Dreier), Brand (9/ 3), Weitz, Flottmann (4), Trusca (17), Holbach (6), Fante (2), Kleinert (13)